Charlie Hebdo zeichnet Gott als Terroristen


Sie können es nicht lassen; sie provozieren schon wieder. Dieses Mal nicht mit einer böswilligen Karikatur des Propheten Mohammed, sondern mit einer ebenso bösartigen Verballhornung des christlichen Gottes. Vielleicht spukt „Gott“ als solche Figur in den Köpfen der „Charlie Hebdo“- Redakteure herum, weil sie möglicherweise in ihrem kindischen Gottesbild hängen geblieben sind—aus der Bibel jedenfalls stammt diese Figur nicht. Auch kritische Journalisten könnten und müssten sich die Mühe einer sachlichen Auseinandersetzung machen, statt dümmlichen Vorstellungen von „Gott“ als Zielscheibe aufzustellen, um den - in diesem Fall speziell christlichen - Glauben abzuschießen und die Gläubigen als potentielle Mordgesellen zu diffamieren.

Verfasser des Textes: Pfr. i. R. H.-J. Demuth (10.01.2016)
Der Beitrag ist Teil des Gemeindebriefes für den Zeitraum vom 01.02.2016-31.05.2016